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Neuer Event der Bio-Branche
4. November 2021 
BFH-HAFL, Zollikofen
(Teilnahme auch online möglich)

 
Vom Acker bis auf den Teller – oder von der Produktion bis zu den Konsument*innen. Der Bio-Gipfel richtet sich kantonsübergreifend an alle Teilnehmenden der Bio-Wertschöpfungskette und bietet Raum und Möglichkeit, sich in der Branche zu vernetzen und den Markt mitzugestalten. 

In der Ausgabe 2021 steht das
GEMÜSE im Zentrum.

AGENDA

Eventbeginn 09.00 Uhr

09.00 Uhr - 12.00 Uhr

Fachreferate zu den Themen:

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Food Waste

Lebensmittel, die für den menschlichen Konsum produziert wurden und auf dem Weg vom Feld bis zum Teller verloren gehen oder weggeworfen werden, nennt man Food Waste. In der Schweiz gehen rund ein Drittel dieser hergestellten Lebensmittel über die ganze Lebensmittelkette verloren. Dies sind heruntergebrochen 330kg/Person und Jahr. Dies darf nicht sein! Im Themenblock Food Waste wirst du von verschiedenen Akteuren der Branche für das Problem sensibilisiert und es werden Best Practice Beispiele zum Adaptieren dargelegt. Lasse dich inspirieren und ermutigen, anders mit den eigenen Lebensmitteln in der Küche umzugehen.

Food Waste

Regionale Wertschöpfungsketten

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Regionale Wertschöpfungsketten sind ein wichtiger Bestandteil des Biolandbaus. Eine nachhaltige Lebensmittelproduktion beruht nicht allein auf einer nachhaltigen oder ökologischen Lebensmittelerzeugung, vielmehr muss die gesamte Wertschöpfungskette miteinbezogen werden. Durch die Vernetzung und Förderung lokaler Akteure wird eine Steigerung der Wertschöpfung in der Region erzielt und die Wirtschaft im ländlichen Raum gestärkt. Der ökologische Nutzen ergibt sich aus der Regionalisierung der Stoffkreisläufe, kurzen Transportwegen und der Förderung der Kulturlandschaft. Regionale Wertschöpfung ist für eine nachhaltige Entwicklung demnach ebenso wichtig wie der Biolandbau. Eine Kombination aus bio und regio ist eine erstrebenswerte Zielvorstellung. Die Referent*innen zeigen dir Beispiele solcher geschlossenen Wertschöpfungsketten auf.

Regionale Wertschöpfungsketten

Regionale Wertschöpfungsketten

Innovative Vermarktungsformen

Innovative Vermarktungsformen

Innovative Vermarktungsformen

Innovative Vermarktungsformen

Innovative Vermarktungsformen

Innovative Vermarktungsformen

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Die Digitalisierung macht auch vor der Landwirtschaft keinen Halt. Beim Absatz von hochwertigen Bio-Lebensmittel müssen unterschiedliche Ansätze und Vermarktungsformen gewählt werden, um die Konsumierenden auf dem richtigen Kanal zu bedienen bzw. erreichen. Welches sind die richtigen und erfolgsversprechenden Absatzwege? Wie kann Social Media auch von der Bio-Bäuerin und vom Bio-Bauern richtig und mit wenig Aufwand bei der Vermarktung von Gemüse eingesetzt werden? Die Referent*innen in diesem Themenblock erzählen von erfolgreich eingeführten Absatzkanälen und sollen dich ermutigen, neue solche Wege selber auszuprobieren.

Innovative Vermarktungsformen

Mittag / Lunch

Stehlunch mit Verkostung von «New Food» unter anderem aus dem eigenen Garten der BFH-HAFL

13.00 Uhr - 14.00 Uhr

weitere Fachreferate

14.00 - 16.45  Uhr 

 (nur beim Tagesticket)

sei in Workshops aktiv

arbeiten in Kleingruppen mit Moderation der Referent*innen der fachlichen Inputs vom Vormittag. 

Ende des Events 16.45 Uhr

 
 
Referent*innen
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David Schluep (Mercato)

Inputreferat Food Waste

David Schlup von Terraviva / Mercato wird am ersten Bio-Gipfel als Referent im Thema Food Waste dabei sein. Mit ihm haben wir, passend zum Thema des Tages «Gemüse», einen Fachexperten dieses Bereiches aus dem Seeland für den Event gewonnen. Terraviva ist eine Bio-Produzentenorganisation von über 80 Bio-Früchte- und Gemüseproduzenten. Sie gelten als die Spezialisten für Anbau, Beschaffung, Lagerung und Aufbereitung sowie Vermarktung von qualitativem Gemüse. Mit Mercato bietet die Terraviva AG einen Abholmarkt für die Gastronomie, den Detailhandel und Marktfahrer an. David wird über die Herausforderungen in der Produktion sprechen, wenn es um das Thema no Food Waste geht.

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Mirko Buri

Best Practice Food Waste

Mirko Buri war ein Punktekoch, doch kurz vor seinem 30. Geburtstag und der Geburt seines Sohnes verabschiedete er sich aus der Spitzengastronomie. Seither setzt er sich konsequent gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein. Im Bernischen Köniz betreibt er mit Erfolg das No-Food-Waste-Restaurant «mein Küchenchef».

Sarah Elser & Stefan Stuchlik

Best Practice Food Waste

Wir freuen uns, dass Sarah Elser und Stefan Stuchlik von Slow Food Youth am Ersten Bio-Gipfel dabei sind! Sie werden uns Hintergründe zur Organisation und deren Aktivitäten/Events in der Schweiz vermitteln. Mit der Einstellung «Taten statt Worte» wird bei Slow Food Youth gearbeitet. Slow Food Youth ist ein internationales Netzwerk, welches sich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzt. Es soll eine gemeinschaftliche Bewegung zur Verringerung von Food Waste geschaffen werden, in welcher es unter anderem um die Wertschätzung gegenüber unserem Essen und denen, die es für uns produzieren geht. Jede*r ist herzlich willkommen, sich einzubringen. Slow Food Youth lebt vom Engagement Einzelner!

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Anja Vieweger

Inputreferat Regionale Wertschöpfungsketten​

Die Gartenbau-Wissenschaftlerin Anja Vieweger

lehrt am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) die Prinzipien des biologischen Landbaus. Am Bio-Gipfel erklärt sie, wie durch geschickte Vernetzung und Förderung lokaler Akteure eine Steigerung der Wertschöpfung in der Region erzielt und die Wirtschaft im ländlichen Raum gestärkt werden kann.

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Felix Schmidling

Best Practice Regionale Wertschöpfungsketten

Mit Felix Schmidling von Franken – Gemüse haben wir am ersten Bio-Gipfel auch einen Referenten aus Deutschland dabei. So erhalten die Teilnehmenden nebst dem überkantonalen Austausch auch die Möglichkeit, sich über die Landesgrenze hinweg zu vernetzen. Felix wird das Projekt Gemüse Wert vorstellen. Eine Kooperation zur Stärkung von Bio-Wertschöpfungsketten für Gemüse aus dem Knoblauchsland, der Ökomodellregion Nürnberg. Die Region verfügt über eine Anbaufläche von ca. 385 ha Freiland sowie ca. 30 ha Unter­glasanbau. Franken – Gemüse ist die genossen­schaftliche Vermarktungs­organi­sation von ca. 50 Knoblauchs­länder Betrieben.

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Jürg Burri

Best Practice Regionale Wertschöpfungsketten

Rüedu bringt frische und regionale Lebensmittel direkt vom Produzenten in die Berner Quartiere - und dies zu jeder Tages- und Nachtzeit an mittlerweile acht verschiedenen Standorten. Gleich vorneweg: den Menschen "Rüedu" gibt es nicht. Er ist lediglich der Namensgeber eines Start-ups. Für die Gründer, Tom und Jürg, ist Rüedu ein bodenständiger, sympathischer und hölzerner Typ, den alle mögen. «Halt so ein Rüedu wie man ihn im Bärnbiet kennt.»

Roger Liam Basler de Roca

Inputreferat Innovative Vermarktungsformen

Roger Basler de Roca ist Betriebsökonom FH und Digital Unternehmer. Er hat nach über 10 Jahren im Ausland im Rahmen von Private Equity vor Jahren begonnen, seine eigenen Unternehmen zu gründen. Zu seinen Spezialgebieten gehört der Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen und Wachstumsmodellen im Digital Marketing mit Analytics – lohnt sich Digital Marketing? Der ROI ist möglich und Roger Basler de Roca zeigt wie.

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Juval Kürzi

Best Practice Innovative Vermarktungsformen

Auch der Gewinner des Swiss Vegan Awards 2021 ist am Bio-Gipfel dabei! Ganz nach dem Motto «lasst die Fische schwimmen» hat Juval Kürzi das Schweizer Bio Start-up Wild Foods im 2020 gegründet und eine geniale vegane Alternative zu Lachs entwickelt. Und er hat es geschafft – geboten wird ein schmackhaftes und natürliches Geschmackserlebnis auf Basis von geräucherten Schweizer Bio-Knospe Karotten. Ebenso wichtig wie der Geschmack ist die nachhaltige Produktion. Aus diesem Grund hat sich Wild Foods zum Ziel gesetzt, regionale Bauern und Kleinbetriebe zu unterstützen, indem wenn immer möglich, einheimische Lebensmittel verarbeitet werden.

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Manuela Kägi

Best Practice Innovative Vermarktungsformen

Bio Partner ist der führende Partner im Biomarkt Schweiz. Kunden im Biofachhandel, Detailhandel, in der Gastronomie und verarbeitenden Industrie beliefern sie mit einem Vollsortiment an Bioprodukten und Dienstleistungen. Weiter unterstützen sie Unternehmer im Biofachhandel dabei, sich im wachsenden Marktumfeld weiterzuentwickeln und führen eigene Biofachgeschäfte.

 
Wegbeschreibung

Auto:

Autobahnausfahrt Bern Wankdorf und dann 5 Minuten Fahrzeit via Ittigen b. Bern an die BFH-HAFL. Parkplätze sind nur beschränkt verfügbar und kostenpflichtig. Wir empfehlen eine Anreise mit dem Öffentlichen Verkehr.

Bahn:

Bahnhof Oberzollikofen und dann 10 Minuten Fussweg an die BFH-HAFL.

Tickets
  • Bio-Gipfel
    BFH-HAFL, Zollikofen
    04. Nov., 09:00 – 16:45
    BFH-HAFL, Zollikofen, Länggasse 85, 3052 Zollikofen
    Sei dabei und gestalte die Zukunft der Schweizer Bio-Szene mit!